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Eintrittskarten sind ausnahmsweise auch im Umstadtbüro erhältlich, damit Menschen, die keinen Zugang zu einem Computer haben, auch Eintrittskarten erwerben können.
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Sanierungskonzept Alternativplanung, Pressemitteilung

Der Förderverein Schwimmbad Groß-Umstadt e.V. informiert:

Das neue Freibadkonzept für Groß-Umstadt des Architekturbüros Bremer & Bremer liegt nun bereits seit 4 Wochen vor und eine Bürgerbefragung der Stadt fand über die Homepage der Stadt Groß-Umstadt statt.
Wir, der Vorstand, haben in den letzten beiden Wochen hierzu viele Gespräche und Telefonate geführt, Mails beantwortet und Videokonferenzen abgehalten.
Die Ergebnisse aus all diesen Kontakten und Gesprächen möchten wir als Förderverein nun öffentlich machen.
Eines Vorab, wir halten ein Konzept mit einem Multifunktionsbecken für Groß-Umstadt als nicht bedarfsgerecht und orientiert sich aus unserer Sicht nicht am tatsächlichen Nutzungsverhalten der Groß-Umstädter Schwimmbadnutzer.
Unsere Hauptkritikpunkte tauchen im Bereich Sicherheit und bei den verschiedenen Nutzungsgruppen auf.
Fangen wir mit den Risiken des Konzeptes an:

Risiken Multifunktionsbecken:
Es ist keine eindeutige Trennung von Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken geplant. Das bedeutet ein deutlich erhöhtes Risiko gegenüber einer Beckentrennung. Eine Abtrennung erfolgt nur durch Leinen, die je nach den Besucherzahlen umgehängt werden sollen.
Durch die Abtrennung mit Leinen bei verschiedenen Besucherzahlen, ergeben sich große Unsicherheiten bei Kindern/Eltern, da keine einheitlichen Regelungen vorliegen und ständiger Veränderungen unterliegen.
Heute Nichtschwimmerbereich so, morgen größer und am nächsten Tag wieder anders – dadurch liegt keine Kontinuität vor, das ist für Kinder schwer verständlich und gefährlich, es werden keine eindeutigen Regeln erkennbar sein.
Eine Abtrennung des Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich durch Leinen lädt Kinder/Jugendliche zum Spielen ein – damit könnten Nichtschwimmer leicht in den Schwimmerbereich kommen.
Auch durch die Lage der Rutsche entstehen Gefahren, da die Rutsche direkt im Nichtschwimmerbecken endet. Sie ist direkt neben den 4 x 25 Meterbahnen eingeplant.

Es wird generell ein großes, unübersichtliches Becken – vor allem an sehr heißen Tagen, wenn bis zu 2000 Tagesbesucher kommen werden. Dadurch wird ein hoher Personalaufwand entstehen. Höhere Personalkosten sind die Folgen.
Zusätzlich entstehen bei diesem Multifunktionsbecken sehr lange Rettungswege für die Badeaufsicht.

Funktionalität Multifunktionsbecken:
Durch die geplante Verkleinerung der gesamten Beckenlandschaft wird es zukünftig zu Differenzen zwischen den Nutzergruppen kommen.
Schon heute reichen die 6 x 50m Bahnen, vor allem abends nicht aus, um den normalen Badebetrieb und den Vereinssport zu gestalten. Durch das neue Konzept von 4 x 50 m Bahnen und 4 x 25 Bahnen, die allerdings größtenteils nur eine Wassertiefe von 1,35 aufweisen, wird es sehr eng. Aquajogging wird nur noch sehr eingeschränkt möglich sein. Gerade bei Senioren ist das Aquajoggen sehr beliebt und das Schwimmbad bietet hier eine sehr gute Möglichkeit gesundheitsfördernden Sport zu treiben.
Hinzu kommen noch Schulklassen, die das Freibad gerne nutzen, sowie die Gruppen der DLRG und der Flinken Flossen.
Schwimmunterricht ist nur noch auf einer 50 m Bahn möglich, da nur hier Trainer und Lehrer am Becken entlanglaufen können.

 

Kleinkind- Babybecken:
Die Beckenlandschaft ist sehr gelungen. Hier ist vor allem auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten.

Funktionsgebäude:
Wie halten Sammelumkleidekabinen für nicht mehr zeitgemäß. Sie werden nicht genutzt. . Diese Kabinen könnten entweder als zusätzliche Familienumkleiden, als Multifunktionsräume für Vereine oder die Badeaufsicht genutzt werden.

Gastronomiebereich:
Die Gestaltung des Gastronomiebereichs halten wir für sehr gelungen, da er auch außerhalb der Schwimmbadöffnungszeiten genutzt werden kann. Evtl. könnte man den Bereich noch etwas näher an die Pumptrack-Anlage versetzen.

Außengelände Schwimmbadbereich:
Wir finden das Sportangebot mit Beachvolleyball/Beachsoccerplätzen und Spielgeräten prima.

Außengelände/Parkplatz:
Der Parkplatz sollte befestigt, mit eingezeichneten Parkflächen und ausreichend Fahrradstellplätze gestaltet werden. Hierbei ist gerade bei den Fahrradstellplätzen die Lage (Nähe Eingangsbereich) und die Größe der Stellplätze zu beachten (Lastenfahrräder)
Es sollte abschließbare Fahrradständer/Fahrradmietboxen (e-Bikes) geben. Ebenso wäre eine Überdachung mit Solardach sinnvoll.
Auf dem Parkplatz sollten auch Ladestationen für E-Autos zur Verfügung gestellt werden. Dies könnte z. B. mit einer Kooperation mit entega AG gelingen.

Eingangsbereich:
Im Eingangsbereich muss es eine Abgrenzung (Zaun oder Sträucher) zur Zufahrtsstraße geben, damit Kinder nicht auf die Straße laufen können. Zusätzlich sollte auf der Zufahrtsstraße eine Geschwindigkeitsreduzierung durch Poller oder Schwellen eingerichtet werden.

Wie sollte unser Schwimmbad nun aus unserer Sicht aussehen?
Wir haben hierzu Konzept erarbeitet, welches wir der Stadt zur Verfügung gestellt haben.
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Das Architekturbüro Bremer & Bremer hat bereits ein nahezu perfektes Zwei-Becken-Schwimmbad gebaut, das sehr gut auf unsere Situation in Groß-Umstadt und die verschiedenen Nutzergruppen passen würde.

Das Schwimmbadkonzept steht in Babenhausen. Dort gibt es eine Zwei-Becken-Lösung mit einem getrennten Schwimmer-und Nichtschwimmerbecken. Es gibt 50 Meter und 25 Meter Bahnen, einen Sprungbereich und ein separates Nichtschwimmerbecken .
Es würde viele Kritikpunkte und die meisten Risiken des vorliegenden Planungsentwurfes beseitigen.

Unser Vorschlag geht von einem Zwei-Becken-Konzept aus.

Hier nochmal die Vorteile des Zwei-Becken-Konzeptes.

- Es bietet eine klare und übersichtliche Trennung von Schwimmern und Nichtschwimmern.
- Das bringt Kontinuität in den Becken und verständliche Regeln für alle Nutzer.
- Die Rutsche hätte einen separaten Auslauf.
- Das Schwimmerbecken könnte mit ausreichenden Wassertiefen ausgestattet werden. Dadurch wäre mehr Platz für Senioren, Schwimmer und Schwimmschüler.
- Kaum Konflikte zwischen Aquajoggern, Schwimmern und Kindern jeglichen Alters.
- Der geplante Technikbereich mit Liegemöglichkeiten zwischen beiden Becken wäre eine zusätzliche Attraktion, die gerade von Eltern genutzt werden könnte, um das Nichtschwimmerbecken besser im Blick zu haben.

Bauliche Gründe:
- Bei der Beibehaltung der jetzigen Beckenlandschaft erhöht sich die Akzeptanz der jetzigen Nutzer.
- Man müsste weniger Abrissarbeiten vornehmen.
- Damit könnte man Kosten sparen und Risiken bei der Altlastenentsorgung reduzieren.
- Eine Überbauung der Trinkwasserversorgungsleitung/Pferdsbach würde entfallen.

Nutzer:
- DLRG, Schulen und Schwimmvereine können die Betreuung beim Schwimmunterricht an zwei Seiten des Beckens durchführen (25 Meter und 50 Meter Bahnen), da man kann nebenher laufen könnte.
- Im Nichtschwimmerbecken können diverse Attraktionen für Kinder eingebaut werden (z.B. Wasserstrahl usw.)

Aufsicht:
- Für die Aufsichtskräfte ergeben sich übersichtliche, klar getrennte Bereiche und weniger Aufwand durch den Wegfall der Leinen bzw. des Umhängen der Leinen.

 

Für Rückfragen steht Ihnen der Vorstand gerne zur Verfügung.
Gez. der Vorstand

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